Zauberwürfel-Muster 1: 6 Schachbrett-Seiten

Hier das erste von 24 Zauberwürfel-Mustern, die 2012 im Rolandroid-Blog als Adventskalender erschienen. Die Einführung samt Grundhaltung des Cubes findet Ihr hier, die Zauberwürfel-Notation hier, und eine Übersicht über alle 24 Muster gibt es hier.

Zauberwürfel-Muster 1: 6 Schachbrett-Seiten

Als Muster 1 präsentiere ich das einfachste und vermutlich bekannteste Muster: Alle 6 Seiten bilden ein Schachbrettmuster, jeweils mit Steinen der Gegenseite. Wir wollen ja langsam und einfach beginnen, damit auch Würfel-Anfänger eine Chance haben, die Muster nachzubilden. Hier also der Schachbrettwürfel in seiner einfachsten Form:

Um dieses Muster zu erzeugen, braucht man nur diese kurze Zugfolge:

S2 M2 E2

Laut Notation sind dies die drei Mittelebenen des Würfels, die jeweils um 180 Grad (also ein Doppelzug) gedreht werden müssen. Für den Anfang helfen hoffentlich die kleinen Pfeilbilder.

Bei diesem Muster ist es übrigens egal, in welcher Reihenfolge man die Doppelzüge auf den Mittelebenen macht. Man könnte also genauso gut M2 E2 S2 drehen, etc.

Hier sind meine Eselsbrücken für die Buchstaben S, M und E, also die Züge, bei denen nur die jeweilige Mittelebene bewegt wird:

S für Schnitt (die Ebene zwischen vorne und hinten, F und B).
M für Meridian (die Ebene zwischen links und rechts, L und R).
E für Equator (die Ebene zwischen oben und unten, U und D).

In der Praxis ist es für Anfänger bestimmt einfacher, das Muster etwa so zu drehen: (r2 R2) y‘ (r2 R2) z‘ (r2 R2). Auch wenn’s erst einmal komplizierter aussieht. Aber ich erkläre es gerne ausführlich:

Also zunächst die beiden rechten Ebenen um 180° drehen und mit der gleichen Handbewegung die rechte Ebene alleine zurück um 180°. Dadurch ist die Mittelebene gedreht (die M-Ebene).

Dann den ganzen Würfel 90° um die senkrechte Achse drehen (y‘, oder y nach rechts, ist egal). Jetzt ist aus der gedrehten M-Ebene die S-Ebene geworden. Und dann wieder die neue M-Ebene mit r2 R2 wenden (was also M2 entspricht). Dann den Würfel um 90° seitlich kippen (z‘ oder z) und die noch fehlende Mittelebene ebenfalls mit r2 R2 wenden. So schaffen auch Ungeübte das Muster ohne Fingerkrampf in wenigen Sekunden.

Um das Muster wieder herauszubekommen, damit der Würfel wieder in Grundstellung ist, muss man den Zug einfach nochmal ausführen. Wenn man keinen Fehler gemacht hat, ist der Zauberwürfel nun wieder im fertig gelösten Zustand.

Wer mag, kann sich das Muster 1 gerne auch in diesem Video anschauen.

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