Mein Spickzettel: OLL-Vorbereitungszüge

Nachdem ich neulich im Artikel für OLL die verschiedenen Züge vorgestellt habe, mit denen man aus dem „gelben Kreuz“ eine „gelbe Fläche“ erzeugen kann (2-Look-OLL genannt), gibt es hier noch ein paar Hilfestellungen zum Lernen dieser 7 Zugfolgen mit den wunderschönen Namen Sune, Anti-Sune, Headlights, Chameleon, Blinker, Car und Bowtie.

Zum Einen werde ich hier die Vorbereitungszüge zeigen, mit denen man einen gelösten Würfel in die jeweilige Situation versetzen kann. Ferner gibt es die jeweilge Anzahl der Wiederholungen der Zugfolge, die es braucht, bis der Würfel wieder im Ursprungszustand ist (Roundtrips). Und als Extra-Highlight gibt es für die 5 letztgenannten Zugfolgen jeweils eine Möglichkeit, wie man sie nur mit Sune und L-Sune (Anti-Sune) lösen kann, falls man die jeweilige Zugfolge noch nicht auswendig kann. Sune ist ja bereits von der Anfängermethode bekannt, und L-Sune ist lediglich die gespiegelte Version (oder Rückwärts-Version) davon.

Mit Sune und Anti-Sune behelfe ich mir übrigens derzeit bei den OLL-Situationen, für die ich einhändig noch keinen passenden Algorithmus im Kopf habe. Fangen wir also an, hier meine Tabelle:

Was lässt sich nun mit der Tabelle anfangen? Zum einen seht Ihr natürlich Zugfolge und Name derselben in der ersten Spalte. So kann man sie bequem ablesen, wenn man sie noch nicht auswendig kann.

Spalte 2 verrät, wie oft man sie wiederholen muss, damit der Würfel wieder im Ursprungszustand ist. Wenn also nach 6mal „Sune“ der (ursprünglich gelöste) Würfel nicht wieder im gelösten Zustand ist, hat man was falsch gemacht. Bei „Blinker“ hat der Würfel nach 3 Wiederholungen zwar wieder OLL, aber erst nach insgesamt 6 Wiederholungen ist der Lösungszustand wieder erreicht.

Die dritte Spalte zeigt die Vorbereitungszüge. Will man beispielsweise den Würfel in die Ausgangssituation für „Bowtie“ versetzen, so macht man „Headlights + U“, und schon steht der Zauberwürfel so, dass man Bowtie üben kann.

Für den OLL-Anfänger, der noch nicht alle Zugfolgen auswendig kann, ist die vierte Spalte nützlich. „Sune“ kann man ja schon von der Anfängermethode, „L-Sune“ ist im Prinzip das Gleiche, nur seitenverkehrt (gespiegelt). Die beiden setze ich mal als gekonnt voraus (notfalls lässt sich sogar L-Sune aus Sune ableiten, wie der graue Eintrag in Spalte 4 zeigt).

Nachtrag (2022): Inzwischen verwende ich statt dem Zug, den ich hier meist L-Sune nenne, „Anti-Sune“ als Rückwärts-Version des normalen Sune-Zuges. Dieser benötigt jedoch eine andere Grundstellung.

Stößt man nun beim Lösen z.B. auf eine „Headlights“-Situation, kann diesen Zug aber noch nicht auswendig, so macht man einfach erst einmal Sune, und schon sieht man, dass man mit U2 und L-Sune auch zur Lösung kommt. Nur bei Car und Bowtie sollte man besser nicht mit Sune anfangen; da sollte man die Oberseite erst ein Viertel nach rechts oder links drehen, damit es hinkommt.

Dieser Artikel erschien zuerst am 15. Mai 2013 im Rolandroid-Blog und später auch auf freshcuber.de.

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