Vierte Klasse – erstklassig

Vorhin hatte ich meinen ersten Zauberwürfel-Workshop in einer Grundschul-Klasse. Und das kam so:

Im März waren Doro und ich eine Woche segeln in Holland – zusammen mit über 20 netten Menschen, sozusagen Doros Freundeskreis aus der Jugendzeit. Mit an Bord war Claudia, eine Grundschullehrerin. In einem Gespräch mit ihr entstand die Idee, doch mal in ihrer vierten Klasse einen Zauberwürfel-Workshop anzubieten. Wir einigten uns auf den 9. Juni (also heute), und so fuhr ich heute morgen mit Bahn und Bus zu besagter Grundschule.

Mit im Gepäck waren die 50 Cubes aus meinem früheren PacMan-Mosaik, die ich inzwischen durch neuere Cubes ersetzt habe. Ich war freudig aufgeregt, denn mit etwa 28 Personen hatte ich noch nie einen Workshop gemacht – gewöhnlich sind die Gruppen eher so bei 10 bis maximal 15 Personen. Eine reine Kindergruppe hatte ich auch noch nicht; gewöhnlich sind die Workshops gut gemischt von etwa 10 bis 60 Jahren oder so. Nunja, Claudia hatte ich schon auf dem Segelschiff mit dem Zauberwürfel vertraut gemacht, damit sie mir assistieren konnte. Und sie kennt die Klasse gut, und die Schüler kennen sich untereinander auch gut, so dass sie sich auch gegenseitig helfen können. Gruppenarbeit sozusagen.

Bevor es los ging, habe ich zunächst die Cubes, die ich fein säuberlich in 2 Lagen als Mosaik transportiert hatte, auf einen Tisch gelegt und meine Foto-Idee erläutert, die Ihr ja oben schon gesehen habt. Ich mag das Bild mit den vielen Händen, die nach den Zauberwürfeln greifen, sehr.

Als das Foto im Kasten war, nahm sich jeder einen Cube, und es konnte losgehen. Natürlich die Freshcuber-Anfängerlösung aus diesem Blog hier. Jeder bekam außerdem einen ausgedruckten Spickzettel – damit man wenn nötig damit zuhause weitermachen kann, oder zumindest die Website freshcuber.wordpress.com wiederfindet.

Der Workshop lief ziemlich lebhaft ab. Leider kann man bei einer solchen Gruppen-Größe nicht allen immer gerecht werden. Und garantiert habe ich auch öfters Kinder länger warten lassen. Wenn ja, sorry. War keine Absicht. Aber ich hoffe, es hatten alle ihren Spaß und können nun mit dem Cube zumindest so viel anfangen, dass sie sich gegenseitig die noch existierenden Wissenslücken auffüllen können. Ansonsten gibt’s ja die schon genannte Anfängerlösung hier im Freshcuber-Blog.

Kurz vor 13 Uhr wurde die Zeit dann doch etwas knapp, und die letzten zwei Teilschritte (3.3 und 3.4: Gelbe Ecken erst auf Gelb drehen und dann untereinander tauschen) kamen etwas zu kurz. Aber ein paar Schüler und Schülerinnen sind komplett fertig geworden mit dem Zauberwürfel. Das eine oder andere Mal musste ich aus Zeitgründen die versehentlich verdrehten ersten zwei Ebenen wieder richten, damit wenigstens die obere Ebene noch etwas geübt werden konnte. Aber insgesamt hat es besser geklappt als ich befürchtet hatte. Und auch mir hat es großen Spaß gemacht. Ihr seid ne echt nette Truppe. 😊

Herzliche Grüße gehen hier an alle Schüler dieser vierten Klasse raus, aber speziell an Богдан, den ukrainischen Schüler. Ich hoffe, ich habe den Namen richtig behalten und geschrieben. Ich habe ihm kurz mein Vokabelheft mit meinen ersten ukrainischen Wörtern gezeigt. Leider war dafür nicht mehr Zeit. Ich hoffe, er hat sich nicht zu sehr gelangweilt, wo er doch meine Erklärungen noch nicht verstehen konnte. Wenn die anderen Schüler der Klasse selbst etwas sicherer mit dem Cube sind, können sie ihm das vielleicht in aller Ruhe zeigen. Man kann übrigens alle Artikel dieses Blogs auch in anderen Sprachen anzeigen lassen, zum Beispiel auf Ukrainisch. Das Übersetzen-Feld findet man oben rechts im Seitenmenü, Bereich „Service“.

Abschließend noch ein Tipp für diejenigen, die Spaß an diesem Hobby finden und gerne richtig Speedcubing machen möchten: Oben im Menü gibt es die Seite Speedcubing, wo Ihr Kauftipps für schnellere Cubes mit Magneten findet, aber auch sonstige Hinweise. Beispielsweise, wie man von der heute gelernten Anfängermethode weiter in Richtung Speedcubing mit der CFOP-Methode machen kann. Da muss man zwar einige Zugfolgen mehr lernen als nur Fru-Ruf und Sune, aber dafür habt Ihr gute Chancen, damit auf Zeiten unter 20 oder 15 Sekunden kommen zu können (oder noch schneller), wenn Ihr entsprechend fleißig übt. Und auch, wie das mit den offiziellen Wettbewerben (Competitions) funktioniert, steht dort. Die sind ein großer Spaß, auch wenn man noch nicht so schnell ist. Auf der Startseite dieses Blogs findet Ihr übrigens immer die Termine für unsere Cubing-Treffen in Köln. Da treffen sich immer einige Zauberwürfel-Fans (und eventuell auch ihre Eltern) im Eiscafé. Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder dort, oder auf einer Competition. 🙂

Also, liebe vierte Klasse: Vielen Dank für den schönen Vormittag. War schön bei Euch. Und nun fleißig üben, üben, üben, bis es sicher sitzt. Und dann fleißig üben, üben, üben, um immer schneller zu werden. 😁 Und auch mal schauen (zum Beispiel auf der Seite mit den Zauberwürfel-Lösungen), was es sonst noch für coole 😎 Cubes gibt. Viel Spaß!

Euer Roland

2 Gedanken zu “Vierte Klasse – erstklassig

  1. Pingback: Meine Missionsreise 2022 ins Allgäu | freshcuber.wordpress.com

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