Cube-Fotografie

Hallo, auf dieser Seite sammle ich einige schicke Cube-Fotos, die ich im Laufe der Zeit so gemacht habe. Auf Instagram etc. trägt die Cube Photograpy den schönen Namen „Cubeography“, aber viele verstehen darunter nur, nen Cube ins Bild zu halten oder auf ein Brückengeländer etc. zu legen. Darüber habe ich ja schon im Podcast abgelästert.

Trotzdem hier ein Stück Cubeography. Kein Brückengeländer, sondern ein Zaun. Und nicht gelegt, sondern gesteckt. Qualitäts-Content halt. 😉

Dazu noch ein Spiel mit geringer Schiefentärfe oder Tärfenschiefe oder wie das noch heißt. Wie schrieb ich einst vor gefühlt 100 Jahren in meinem uralten Fotokurs-Blog rofrisch.wordpress.com:

Übrigens: Statt „Schärfentiefe“ sagen manche Leute auch „Tiefenschärfe“, obwohl ich persönlich das unlogisch finde. Denn man sagt ja auch „Wassertiefe“ und nicht „Tiefenwasser“, und in beiden Fällen ist es die Tiefe, die sich ändert, und nicht die Schärfe des Fotomotivs. Mit anderen Worten: Es geht um die ‚Tiefe der Schärfe‘ und nicht um die ‚Schärfe der Tiefe‘. Aber von mir aus können sie auch gerne „Schiefentärfe“ oder „Tärfenschiefe“ sagen. 🙂 Ich sage jedenfalls „Schärfentiefe“, weil es mir am logischsten erscheint.
(Rolands Fotokurs, Lektion 6)

Doch nun zurück zu den Würfelzaubern 😉 und schicken Fotos mit Cubes:

Schwarzweißfotografie bietet sich bei Zauberwürfeln eher selten an. Aber beim MirrorCube, der nach Form statt nach Farbe gelöst wird, ist das Ergebnis wie im Beispiel rechts eh schon fast schwarzweiß. Man sieht hier den „Mirror Cube S“ (S für symmetrisch), in den ein besonderes Ringmuster hineingedreht wurde. Wie das geht, habe ich im Cubingfreunde-Blog und auch hier beschrieben. Wie Ihr seht, bringt der Mirror Cube so an der einen Ecke seinen eigenen Cube-Ständer mit. Nicht besonders praktisch, aber sehr dekorativ.

Obstsalat heißt dieses Bild. Cubeographisch hätte man sicher mehr draus machen können (beispielsweise ähnliche Beleuchtung bei beiden Bildern), aber dennoch hat es inzwischen etwa 2000 Likes auf Reddit erhalten.

Die Banane habe ich vorsichtshalber nicht zerlegt; alle anderen sind 3x3x3-Cubes.

Auch dieses Bild ist nicht so die hohe Kunst der Cubeography, aber immerhin ein schicker Superflip nicht nur im 3×3, sondern auch im 11×11.

Aufwändiger in der Erstellung waren da schon eher meine Beiträge zur #GettyMuseumChallenge bzw. #tussenkunstenquarantaine auf Instagram etc., wo mehr oder weniger bekannte Kunstwerke nachgestellt werden sollten. Hier also mein Mondrian und mein Escher:

Zwei meiner Lieblings-Cubeography-Bilder entstanden in der Bonner City. Ich hatte sie schon im Artikel It’s Hip to be Square gezeigt, aber hier auf diese Seite gehören sie auf jeden Fall auch:

Im „Universum“ Bremen kann man neben vielen anderen interessanten Experimenten auch ein wenig mit Trockeneis-Nebel spielen. „Cubillas im Nebel“ heißen diese beiden mystischen Werke, die Ihr ja schon von meinem Bremium-Nachtrag und auch aus der Titelgrafik dieses Blogs kennt:

Abstrakte Bilder aus Cube-Fotos

Hier im zweiten Teil zeige ich einige Versuche, Cube-Fotos mit den Android-Apps MirrorLab und GlitchLab zu abstrahieren. Bei manchen Fotos erkennt man den Cube noch ganz gut, bei anderen gar nicht mehr. Nach Möglichkeit zeige ich dann aber auch das Ausgangsbild, aus dem das „Kunstwerk“ entstanden ist:

Ein Moyu GTS 3 (gut zu erkennen an den „Ridges“, also den verdickten Kanten), wurde hier „verbogen“ und farblich verändert. Danach noch ein wenig weiter abstrahiert, so dass man den Zauberwürfel rechts kaum noch erkennen kann.

Das Superflip-Muster in einem 7×7 bietet mit seinen Kontrasten eine schöne Spielwiese für die 3D-Effekte dieser App, die helle Bildpartien stärker anheben als dunklere. Man kann diese Effekte übrigens auch in Videos verwenden, aber um das zu sehen, müsst Ihr den Freshcuber auf Instagram besuchen, denn hier zeige ich nur Fotos.

Eines der abstraktesten Bilder ist wohl dieses. Entstanden ist es in mehreren Zwischenschritten und mit beiden Apps aus dem Foto rechts, das zwei zerlegte Barrel Cubes zeigt (aus den WürfelBoxen der Kölner Stadtbibliothek).

Eines der Filter in der App entfernt die roten Bildanteile und ersetzt sie durch die schwarz-weißen Strukturen, was diesen interessanten Bildeindruck erzeugt.

Die neue QiYi Clock gefällt mir mit dieser Streifen-Struktur auch besser als auf dem Originalfoto, wo sie auf einer hässlichen 80er-Jahre-Fensterbank im gelblichen Hotelzimmerlicht abgebildet war.

Unten der DaYan Guhong V3 M, mein derzeitiger Lieblings-3×3. In echt dreht er sich besser als es dieses Bild vermuten lässt:

Meinen neuen 9×9 habe ich zum ersten Mal in der Straßenbahn gelöst (auf dem Weg zur Arbeit und an der Endstation). Und gleich auch mal trianguliert.

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Blick in eine der Cube-Boxen der Stadtbibliothek mit den zerlegten Cubes. Auch hier kann man Dreiecke draus machen und diese dann weiter abstrahieren zu einer Spirale.

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Mein 6×6 Kilominx nach einer Runde durch einen Polarkoordinaten-Filter.

Dice Cube und Dice Skewb als Yin und Yang. Oder bekämpfen sie sich einander? Ihr dürft es interpretieren wie Ihr wollt:

Rechts: Nochmal das gleiche Ausgangsfoto. Na, welche Seite ist gespiegelt und welche nicht?

Unten: Das QiYi 15 Puzzle per App verarbeitet zum Hexagonal Sliding Puzzle. 🙂

So, das waren vorerst meine Kunst-Simulationen. Wenn Ihr Spaß an solchen Spielereien auf dem Handy habt, kann ich die beiden Android-Apps MirrorLab und GlitchLab nur empfehlen. Und natürlich könnt Ihr mir gerne auf Instagram folgen, denn dort zeige ich jede Menge echter und vermurkster Cube-Fotos und auch sonst einiges Zeug.

Dies ist eine aktualisierte Fassung der Seite Cube-Fotografie auf freshcuber.de, die am 31. Oktober 2020 angelegt wurde.

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