Mein Trainingsplan (Twisty Timer, Weekly Competition, Cubeast Academy)

In den Jahren 2017 und 2019 erschienen die ersten beiden Teile dieses Artikels unter der Überschrift „Mein Trainingsplan für Juli und August“ im alten Rolandroid-Blog und auf freshcuber.de. Mit der Zeit hat sich mein Cubing-Übing 😉 immer etwas verändert, aber ich stehe ebenfalls vor der Frage: Wie bekomme ich alle Events noch häufig genug trainiert (vor Allem vor großen Competitions wie den German Nationals)? Deshalb gibt es im Folgenden 3 Abschnitte, mit meinen Plänen von damals und Erfahrungen von heute.

2017

Ende Juni 2017 habe ich festgestellt, dass ich Rubik’s Clock schon 3 Monate nicht mehr angefasst habe. Auch der Pyraminx fing schon an, leicht einzustauben. Da aber Anfang September meine nächste Speedcubing-Competition ist (German Nationals 2017 in Köln), bleiben mir 2 Monate Trainingszeit in allen Disziplinen, an denen ich teilnehmen möchte. Außer dem „normalen“ 3×3 sind dies auch 2×2, 4×4, 5×5, Megaminx und die oben schon erwähnte Clock und der Pyraminx. Außerdem habe ich begonnen, den 3×3 einhändig zu lösen, und das möchte ich ebenfalls weiter üben.

Um alle Cubes täglich zu üben, fehlt mir leider die Zeit. Also habe ich mir überlegt, wie man das so organisieren kann, dass möglichst jeder Cube oft genug dran kommt. Herausgekommen ist der hingekritzelte Trainingsplan auf dem Foto rechts.

Den 3×3 löse ich jeden Tag 10 mal auf Zeit (mit der Twisty Timer App). Wenn ich dies vor dem PC erledige, mache ich ganz gerne auch noch 4 farbneutrale Teil-Solves auf der qqTimer Website (3x3x3 subsets: last slot + last layer).

Die weiteren Disziplinen kommen nur an 3 Tagen pro Woche vor. Am 1. Juli habe ich also angefangen mit „3×3 + ABC“, am nächsten Tag „3×3 + BCD“, dann „3×3 + CDE“, DEF, EFG, FGA, GAB und dann wieder von vorne.

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(Noch mehr) Zauberwürfel für Blinde

Es folgt der erste neue Zauberwürfel-Artikel, den ich hier im neuen Blog veröffentliche. Und es ist gleich ein ziemlich ungewöhnliches Projekt, nämlich 2 neue Touch Cubes für Blinde – und natürlich auch für alle Sehenden, die das mal ausprobieren möchten. Es ist nämlich eine interessante Erfahrung, mal einen Cube nur durch Fühlen zu lösen, ohne zuvor nur einen einzigen Blick auf den vermischten Cube geworfen zu haben.

Im Jahr 2019 war der 3x3x3 Rubik’s Touch Cube schon mehrfach Thema auf freshcuber.de. Im Artikel Zauberwürfel für Blinde habe ich ihn ausführlich vorgestellt. In dem Artikel könnt Ihr auch ein Video von Resi sehen, die blind ist und der ich das Lösen des Rubik’s Touch Cube beigebracht habe.

In Podcast-Folge 17 war der Rubik’s Touch Cube dann auch Thema, und in den Shownotes findet Ihr einige interessante Links dazu. In Folge 18 war Resi dann zu Gast im Podcast und hat ausführlich von ihrer Erfahrung erzählt. Damals kamen schon zwei Ideen auf: Erstens, auch weiteren blinden Personen dieses Hobby zu ermöglichen. Dafür habe ich sogar ein Audio-Tutorial veröffentlicht. Und um die zweite Idee soll es jetzt gehen: Weitere Cubes für blinde Personen. Zunächst bieten sich da wohl der 2x2x2 und der Pyraminx an, denn beide Cubes sind einigermaßen einfach zu lernen und die Felder sind groß genug für fühlbare Symbole.

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2×2 Cube mit der 3×3 Anfängermethode lösen

Es gibt ja schon länger ein 2×2-Tutorial mit der Ortega-Methode hier im Freshcuber-Blog. Darin erwähne ich kurz, dass sich der 2×2 auch mit der Anfängerlösung für den normalen 3×3-Zauberwürfel lösen lässt. Hier möchte ich dies nun anhand eines Videos zeigen – natürlich garniert mit einigen internen Links, wo Ihr die Infos findet, die einem dabei weiterhelfen. Los geht’s:

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Freshcuber-Podcast, Folge 22

Episode 22 des Freshcuber-Podcasts ist pünktlich in der zweiten Oktober-Hälfte erschienen. Diesmal wieder eine Interview-Folge mit folgendem Inhalt:

  • Meet the Speed: Interview mit Joel Cetra über die Dutch Open und den Dutch Cube Day, sowie über 2×2 Speedsolving
  • Cubing-ABC: Johannes-Peter Frisch

So, bitteschön! Und Danke für’s Zuhören, danke auch für Eure Kommentare. Es wäre natürlich prima, wenn Ihr den Link zum Podcast fleißig teilt.

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Twisty Timer für Android, neues Update

Als ich heute morgen nach dem Aufwach-Husten meine grippalen Augenschlitze über das Handy mühte, sah ich, dass sich das Icon einer meiner wichtigsten Apps geändert hatte. Und tatsächlich: Die App Twisty Timer, mit der ich meine slowen Speedcubing-Zeiten stoppe, hat über Nacht ein gründliches Update erhalten.

Links seht Ihr die alte Darstellung, rechts die neue. Zwar sieht die alte m.E. etwas schöner aus, aber praktischer ist eindeutig die neue Version. Zum Einen sind die Scrambles jetzt besser lesbar. Insbesondere die Primes für Drehungen gegen den Uhrzeigersinn heben sich auf dem weißen Hintergrund besser ab. Auch kann man jetzt eigene Scrambles eingeben. Sehr schön!

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München und Mannheim

Diesen Monat war ich auf 2 Speedcubing-Competitions, und ich möchte hier ein wenig von meinen Erlebnissen und Eindrücken schildern.

German Nationals in Unterhaching bei München

Es waren meine dritten Deutschen Meisterschaften. Nach 2mal Köln war die Reise diesmal etwas länger. Da ich Freitag keinen Urlaub bekommen hatte, Hinfahrt über Nacht mit dem ICE. Leider nur ca. 3mal 20 Minuten Schlaf.

Erstes Event: Rubik’s Clock am Samstag um 8:45h. Ich konnte kaum die Zeiger sehen. Außerdem hatten sich bei meiner China-Clock die Pins inzwischen so gelockert, dass ich doch meine original Rubik’s Clock nehmen musste – obwohl deren Zahnräder irgendwie unpräzise laufen.

So habe ich den ersten Versuch glatt versemmelt, also DNF (Did Not Finish, also ungelöst). Ich war so durch den Wind, dass ich die Clock selbst nicht mehr richtig bekam für den zweiten Versuch. Mein Judge hat mir geholfen. Dankeschön.

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Sune, Sexy-Move, etc: Namen für Zugfolgen

Bestimmte kurze Algorithmen sind so berühmt geworden, dass sie einen eigenen Namen erhalten haben. Oft sind sie Teil eines längeren Algos, beispielsweise eines PLL-Perms, in diesem Fall werden sie auch Trigger genannt. So ist z.B. die erste Klammer des T-Perms (R U R‘ U‘) (R‘ F R2) (U‘ R‘ U‘) (R U R‘ F‘) aus pubertären Gründen als Sexy Move bekannt. Aber auch der Trigger am Ende – der bis auf einen Buchstaben dem Sexy Move entspricht – ist häufig anzutreffen. Daher würde ihm auch ein Name gut stehen. Leider hat sich da bisher nichts durchgesetzt.

In diesem Artikel werde ich nun kurz die quasi offiziell namentlich benannten Zugfolgen auflisten und kommentieren, sowie meine Vorschläge für weitere Namen unterbreiten. Gerne könnt Ihr in den Kommentaren schreiben, welche Züge bei Euch welche Namen erhalten haben, oder ob Ihr das Ganze unnötig findet.

Offizielle Namen

Soviel ich weiß, verwendet die WCA keine Liste offizieller Namen für bestimmte Algos. Aber auf der Seite List of named algorithms auf speedsolving.com findet man zunächst eine kleine Liste von mehr oder weniger bekannten Namen:

  • Sexy Move (R U R‘ U‘)
  • Air Jeff (R U2 R2 U‘ R2 U‘ R2 U2 R)
  • Sledgehammer (R‘ F R F‘)
  • Hedgeslammer (F R‘ F‘ R)

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