Muster für Megaminx und Gigaminx

Vor gut einem Jahr habe ich hier im Artikel Gigaminx und Familie, Megaminx-Superflip gezeigt, wie man auf dem Megaminx und auf dem Gigaminx das Superflip-Muster erzeugen kann, das ja auch schon vom 3×3-Würfel bekannt ist und auf BigCubes noch schicker wirkt. Alle Kanten werden dabei gewendet.

Doch es gibt noch mehr hübsche Muster, die man auf den Minxen – also auf den klassischen Dodekaeder-Puzzles – erzeugen kann. Im Gegensatz zum Superflip allerdings nicht mit einem festen Algorithmus, sondern man muss den Minx quasi mit dem Muster lösen. Das klingt schlimmer als es ist – jedenfalls wenn man den Megaminx einigermaßen sicher lösen kann. Was ich zum Nachvollziehen der folgenden Beschreibungen nun voraussetze.

Beim Erzeugen der Muster muss man eine bestimmte Farbanordung beachten, sonst kann es passieren, dass man in einen unlösbaren Zustand gerät, wo zum Beispiel am Ende zwei Kanten vertauscht sind. Um dieses Phänomen, öfters mit „Megaminx Parity“ oder sowas bezeichnet, ranken sich einige Legenden. Dabei ist es ganz einfach und betrifft eigentlich nur eines dieser Muster, nämlich das perfekte:

Megaminx Gegenfarben-Schachbrettmuster

Auf dem normalen Zauberwürfel ist es das bekannteste und einfachste Muster, das allseitige Schachbrettmuster, bei dem jeweils die gegenüberliegenden Seiten ihre Kanten tauschen. Also die Gegenfarben, beim 🔹üblichen Zauberwürfel-Farbschema Weiß-Gelb, Rot-Orange, Blau-Grün. In meiner Muster-Kollektion ist es Muster 1: 6 Schachbrett-Seiten. Jeder Kantenstein sitzt nicht zwischen „seinen“ Centern, sondern zwischen den Centern seiner Gegenfarben.

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Zauberwürfel-Muster 6: 6 Schachbrettseiten über Eck

Hier das sechste von 24 Zauberwürfel-Mustern, die 2012 im Rolandroid-Blog als Adventskalender erschienen. Die Einführung samt Grundhaltung des Cubes findet Ihr hier, die Zauberwürfel-Notation hier, und eine Übersicht über alle 24 Muster gibt es hier.

Zauberwürfel-Muster 6: 6 Schachbrettseiten über Eck

Hier das letzte Schachbrettmuster dieser Serie. Es tauscht nicht gegenüberliegende Kanten, sondern erzeugt Schachbretter mit den Farben benachbarter Seiten. Dadurch ergeben sich ganz neue Farbkombinationen:

Es ist nicht ganz so einfach herzustellen, wie die bisherigen Muster. Aber inzwischen habt Ihr ja Übung mit der Zauberwürfel-Notation:

M‘ E‘ F‘  M2 B2 E2  B‘ M‘ D‘  S2 U2 M2  D‘ (x)

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Zauberwürfel-Muster 5: 4 Schachbrett-Seiten

Hier das fünfte von 24 Zauberwürfel-Mustern, die 2012 im Rolandroid-Blog als Adventskalender erschienen. Die Einführung samt Grundhaltung des Cubes findet Ihr hier, die Zauberwürfel-Notation hier, und eine Übersicht über alle 24 Muster gibt es hier.

Zauberwürfel-Muster 5: 4 Schachbrett-Seiten

Hier noch eine Schachbrett-Variante. Diesmal sind 4 Seiten betroffen:

 

Man kann es erzeugen, indem man die beiden bisherigen Schachbrett-Muster überlagert. Muster 1 erzeugt 6 Schachbrettseiten, Muster 4 zieht davon die beiden Schachbretter auf Ober- und Unterseite wieder ab. Übrig bleiben die 4 abgebildeten Schachbretter. Es geht aber auch direkt und kürzer mit dieser Zugfolge:

E2 B2 L2 S2 R2 F2

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Zauberwürfel-Muster 4: 2 Schachbrett-Seiten (mit Daumentrick)

Hier das vierte von 24 Zauberwürfel-Mustern, die 2012 im Rolandroid-Blog als Adventskalender erschienen. Die Einführung samt Grundhaltung des Cubes findet Ihr hier, die Zauberwürfel-Notation hier, und eine Übersicht über alle 24 Muster gibt es hier.

Zauberwürfel-Muster 4: 2 Schachbrett-Seiten (mit Daumentrick)

Wie schon bei Muster 1 handelt es sich auch hier um ein Schachbrettmuster, aber diesmal nur auf 2 gegenüberliegenden Seiten:

 

Mit wenig Zügen kann man es wie folgt erzeugen:

U2 M2 E‘ S2 D‘ U‘ (y‘)

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Zauberwürfel-Muster 1: 6 Schachbrett-Seiten

Hier das erste von 24 Zauberwürfel-Mustern, die 2012 im Rolandroid-Blog als Adventskalender erschienen. Die Einführung samt Grundhaltung des Cubes findet Ihr hier, die Zauberwürfel-Notation hier, und eine Übersicht über alle 24 Muster gibt es hier.

Zauberwürfel-Muster 1: 6 Schachbrett-Seiten

Als Muster 1 präsentiere ich das einfachste und vermutlich bekannteste Muster: Alle 6 Seiten bilden ein Schachbrettmuster, jeweils mit Steinen der Gegenseite. Wir wollen ja langsam und einfach beginnen, damit auch Würfel-Anfänger eine Chance haben, die Muster nachzubilden. Hier also der Schachbrettwürfel in seiner einfachsten Form:

Um dieses Muster zu erzeugen, braucht man nur diese kurze Zugfolge:

S2 M2 E2

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