Zauberwürfel-Grundlagen: Konjugation und Kommutatoren

Die letzten paar Wochen habe ich mich etwas mit den Grundlagen des Zauberwürfels zu beschäftigen versucht, also etwas Cube-Theorie. Aber keine Sorge, dieser Artikel und die Videos wollen vermeiden, allzu theoretisch zu werden. Mich hat vielmehr interessiert, inwieweit ein paar logische Überlegungen helfen können, den Zauberwürfel auch ohne auswendig gelernte Zugfolgen lösen zu können, sondern quasi intuitiv. So weit bin ich zwar noch lange nicht, aber immerhin habe ich jetzt einigermaßen verstanden, was mit Kommutatoren gemeint ist und was mit Konjugation bzw. Setup Moves. In den Videos zeige ich dazu praktische Anwendungsmöglichkeiten. Da ich dabei aber noch ganz am Anfang stehe, freue ich mich natürlich auch über erweiternde Kommentare unter diesem Artikel.

Kommutatoren

Unter Kommutatoren versteht man die Anwendung zweier Algoritmen A und B, die hintereinander ausgeführt werden, und danach wieder rückwärts (A‘ und B‘) ausgeführt werden, also A, B, A‘, B‘. Weiterlesen

Mein Spickzettel: OLL-Vorbereitungszüge

Nachdem ich neulich im Artikel für OLL die verschiedenen Züge vorgestellt habe, mit denen man aus dem „gelben Kreuz“ eine „gelbe Fläche“ erzeugen kann (2-Look-OLL genannt), gibt es hier noch ein paar Hilfestellungen zum Lernen dieser 7 Zugfolgen mit den wunderschönen Namen Sune, Anti-Sune, Headlights, Chameleon, Blinker, Car und Bowtie.

Zum Einen werde ich hier die Vorbereitungszüge zeigen, mit denen man einen gelösten Würfel in die jeweilige Situation versetzen kann. Ferner gibt es die jeweilge Anzahl der Wiederholungen der Zugfolge, die es braucht, bis der Würfel wieder im Ursprungszustand ist (Roundtrips). Und als Extra-Highlight gibt es für die 5 letztgenannten Zugfolgen jeweils eine Möglichkeit, wie man sie nur mit Sune und L-Sune (Anti-Sune) lösen kann, falls man die jeweilige Zugfolge noch nicht auswendig kann. Sune ist ja bereits von der Anfängermethode bekannt, und L-Sune ist lediglich die gespiegelte Version (oder Rückwärts-Version) davon. Weiterlesen

Ansatz einer Lösung für den „Rhombic Diamond“ 3x3x3

Aufgrund einer Anfrage von Dominik im alten Rolandroid-Blog hatte ich mir den Rhombic Diamond Anfang 2013 noch einmal vorgenommen. Es ist zwar „nur“ ein normaler Shape-Mod, also eine Form-Abwandlung des 3x3x3 Standard-Zauberwürfels, aber hat doch ein paar zusätzliche Schwierigkeiten mit an Bord. Unter den 3×3-Varianten ist er schon einer der etwas anspruchsvolleren Exemplare.

Das mit dem Uhrzeigerproblem hatte ich ja bereits erwähnt (Ausrichten der Centersteine), aber es gibt noch ein paar andere Klippen zu umschiffen, um den Rhombic Diamond zu lösen, selbst wenn man den normalen Zauberwürfel lösen kann (was ich hier voraussetze).

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