Zauberwürfel-Muster 24: X-Muster – der Superflip

Hier das vierundzwanzigste von 24 Zauberwürfel-Mustern, die 2012 im Rolandroid-Blog als Adventskalender erschienen. Die Einführung samt Grundhaltung des Cubes findet Ihr hier, die Zauberwürfel-Notation hier, und eine Übersicht über alle 24 Muster gibt es hier.

Zauberwürfel-Muster 24: X-Muster – der Superflip

Als letztes Muster dieser Sammlung habe ich ein besonderes Muster ausgesucht. Das X-Muster, inzwischen meist Superflip genannt. Es ist zwar nicht das Allerschönste, aber es hat einige Besonderheiten zu bieten. Wie man sieht, sind sämtliche Kantensteine an ihrem jeweiligen Platz gedreht:

Die Zugfolge ist ganz einfach auswendig zu lernen und trotz ihrer Länge schnell auszuführen:

(M‘ U  M‘ U  M‘ U  M‘ U  x y‘) 3mal

(3 mal ausführen)

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Der Labyrinthwürfel von David Singmaster

Gestern abend habe ich ihn zum ersten Mal gelöst – nach 30 Jahren! Jahrzehntelang lag er meist nur in der Würfelrestekiste – als unlösbares Einzelstück. Daneben der ebenfalls 1982 von mir gefertigte Pappwürfel mit der Schlangenlinie, wie sie im gelösten Zustand verlaufen soll.

Der Labyrinthwürfel galt damals, in den 1980ern, tatsächlich als ‚unlösbar‘, und ohne die Papphilfe dürfte er mich auch nach wie vor überfordern. Grund war m.E. damals hauptsächlich, dass mein damaliges Lösungssystem nicht streng nach Ebenen verlief, sondern etwas chaotisch aufgebaut war. Meine damaligen Bleistiftkritzeleien auf den Steinen habe ich gar nicht mehr beachtet, und sie sind auch keineswegs hilfreich gewesen. Es ist völlig egal, ob zwei gleich aussehende Steine vertauscht sind oder nicht. Es gibt nur wenige Parity-Fälle, die am Ende durch solche unsichtbaren Vertauschungen bzw. Verdrehungen auftreten können, und gegen diese gibt es leichte Abhilfe. Aber das wusste ich damals als würfelinfizierter Jugendlicher alles noch nicht.

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