50mm SpeedCube mit Magneten ausrüsten

Inzwischen (2022) gibt es zwar einen magnetischen 50mm 3×3 fertig zu kaufen: Den YJ Zhilong Mini 3×3 M, wie Ihr in meinem Kauftipps-Artikel nachlesen könnt. Dennoch ist der folgende Artikel von 2018 über den Eigen-Umbau hoffentlich noch interessant:

Seit 2017 versuche ich mich auch im einhändigen SpeedCuben. Dafür nehme ich (Stand Anfang 2018) bisher entweder meinen alten kleinen 50mm Dayan Zhanchi oder den normalgroßen MoYu WeiLong GTS 2M (56mm), der werkseitig bereits mit Magneten ausgerüstet ist.

Die kleinere Größe liegt mir trotz relativ großer Hände besser beim einhändigen Cuben, aber die Magneten des GTS 2M sind auch eine tolle Sache, weil sie helfen, die Ebenen präziser zu positonieren.

Perfekt wäre also ein Cube mit 50mm Kantenlänge UND mit Magneten. Da es den (2018) nicht fertig zu kaufen gibt, habe ich mir für etwa 3,50 Euro einen Satz mit 100 Neodym-Magneten bestellt (gibt’s z.B. bei Amazon) und außerdem den MoYu Cubing Classroom 50mm mini 3×3 Cube, der auch nur knapp 2 Euro (+ Versand) kostet. Ob diese Billiglösung mein neuer Main-Cube für Onehanded werden kann?

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Helicopter Cube: Ecken-Parity

Dieses Video greift ein Thema auf, das schon im Helicopter-Cube-Tutorial (Teil 1) angesprochen wurde. Hier gehe ich noch einmal etwas ausführlicher auf den Vergleich mit dem Void Cube ein. Auch dort kommt es vor, dass 2 Ecken getauscht werden müssen – entweder mit einer speziellen Zugfolge als „Abkürzung“, oder aber etwas aufwändiger durch Nachdenken und Analysieren, wie es denn zur Ecken-Parity kommen konnte.

Im Prinzip geht es darum, dass es natürlich auch eine Lösung ohne Jumbling geben muss, wenn das Problem beim Lösen eines ohne Jumbling gemischten Helicopter Cubes auftritt. Viele Tutorials zeigen einfach die Abkürzung und „pfuschen“ also an dieser Stelle mit einem Jumble-Zug. Kann man machen, geht auch viel schneller, aber ist dann irgendwie nicht wirklich ‚ohne Jumbling‘. Weiterlesen

10 Tage, 10 Würfel

Unter dem (vegan inspirierten) Motto „Cubing for Fit, Cubing for Life: Die 30-Tage Zauberwürfel-Challenge“ habe ich 2014 im Rolandroid-Blog 3 Artikel mit je 10 Zauberwürfeln gepostet. Inzwischen gibt es genug Cubes in meiner Sammlung, um dies noch gehörig zu erweitern. Aber bevor ich damit beginne, zeige ich erst einmal die Würfel aus den bisherigen Artikeln. Hier also die Würfel 1 bis 10 für die Tage 1 bis 10:

Tag 1: Crazy 2x2x3

Dieser Würfel ist mit seinem separat verdrehbaren Kreis und seinen explosiven Eigenschaften ziemlich speziell. Da ich die Außenteile bereits wie beim normalen 2x3x3 (ohne den Kreis) lösen kann, wollte ich hier eine eigene Lösung finden, ohne nachzuschauen.

Erst nach einigen Tagen habe ich überhaupt mitbekommen, dass der Würfel sich auf den beiden Mittelebenen auch um 90° drehen lässt (dann muss man die Oberseite 180° drehen). Das unterscheidet ihn massiv vom oben verlinkten ‚ungleichen Zwillingsbruder‘. Ich konnte ihn mal irgendwie lösen, aber inzwischen muss ich mir das wohl wieder neu beibringen. Die Challenge beginnt also mit einer echten Herausforderung. Weiterlesen

Varianten des 3x3x3-Zauberwürfels

Inzwischen haben sich eine ganze Menge unterschiedlichster Varianten des 3x3x3-Standard-Zauberwürfels in meiner Schublade angesammelt. Es wird also höchste Zeit, diese mal in einem Video vorzustellen.

Alle diese Würfel lassen sich im Prinzip wie ein normaler Zauberwürfel lösen, also beispielsweise mit meiner Anfängermethode hier aus dem Blog. Unterschiede und Besonderheiten erkläre ich im Video. Bei Fragen zu einzelnen Modellen (oder anderen 3x3x3-Varianten) nutzt bitte die Lösungs-Seite bzw. die Kommentarfunktion. Weiterlesen

Lösung für den Void Cube

Im letzten Artikel hatte ich schon den Void Cube vorgestellt, den ich im November 2011 auf dem Kölner Weihnachtsmarkt entdeckt und gekauft hatte, wodurch meine Würfelitis schlimmer als 1980 wieder zum Ausbruch kam.

Wenn man versucht, den Void Cube zu lösen, stellt man leicht fest, dass es manchmal zu Situationen kommt, die am normalen Zauberwürfel nicht auftreten, weil beim Void Cube die Mittelsteine fehlen und daher nicht klar ist, um welches „Center-Loch“ man die Farben anordnet. Manchmal bleiben daher 2 Kantensteine übrig, die vertauscht sind – am normalen Zauberwürfel sind es ja immer 3 oder 4 Kanten der letzten Ebene, die noch getauscht werden müssen, aber niemals nur 2.

Für dieses Problem, das man Void Cube Parity nennt, gibt es eine recht einfache Lösung. Man hält den Würfel so, dass die beiden zu tauschenden Kanten auf der oberen Ebene hinten und rechts zu liegen kommen, und dann wendet man folgenden Zug an:

(Rw2 U‘ M‘ U) (Rw2 U2) y‘ (M U M‘ U) Weiterlesen

Meine Cube-Sammlung (im Jahr 2012)

Da ich inzwischen ständig gefragt werde, wie viele Zauberwürfel und Ähnliches Knobelzeugs ich eigentlich habe, und da ich meine Sammlung gerade sortiert habe, gibt es hier die Antwort als Foto „zum selber zählen“.

Vorne rechts meine beiden SpeedCubes Dayan GuHong 2 (komplett gelöst, der Cube für Zuhause) und Dayan LunHui (F2L gelöst, für unterwegs).

Daneben – mit Würfel-im-Würfel-Muster – ein 1980er Billigcube. Soeben stelle ich fest, dass mein originaler allererster Rubiks Cube nicht auf dem Foto ist, weil er sich im Schreibtisch versteckt hatte. Also bitte 1 mehr zählen als hier abgebildet. Mit dem versuche ich gerade, das Parity-Problem beim Void-Cube zu verstehen. Mehr dazu später.

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Zauberwürfel ohne Mittelsteine: Der Void Cube

Im vorigen Artikel hatte ich ihn schon erwähnt: Den seltsamen Zauberwürfel ohne Mittelsteine, der bei mir Ende 2011 einen neuen Ausbruch der Würfelitis ausgelöst hat. Natürlich habe ich den Void Cube ausführlich fotografiert und zeige nun hier verschiedene Ansichten davon:

Auf dem Kölner Weihnachtsmarkt habe ich Ende 2011 dafür 12 Euro bezahlt (siehe auch www.fummelspiele.de). Auch bei cubikon.de gibt es einen Void Cube. Weiterlesen

Zauberwürfel und Co

Meine Vergangenheit hat mich eingeholt. Als Veteran des ersten weltweiten RubiksCube-Eroberungsfeldzuges (in Deutschland 1980-1982) schlummerte die Würfelitis seit ca. 30 Jahren in mir. Im November 2011 ist die „Krankheit“ wieder ausgebrochen und sie ist seit inzwischen 6 Jahren chronisch. In lockerer Folge blogge ich daher seitdem über Zauberwürfel, Teufelstonne & Co.

Als Jugendlicher habe ich in den frühen 1980ern also fleißig am Würfel gedreht. Irgendwann war dann jahrelange Pause – abgesehen von einzelnen Lösungsversuchen, wenn mir irgendwo zufällig ein Rubik’s Cube in die Finger fiel. Aber vor 6 Jahren gab es einen ersten Rückfall: Da habe ich „die Plastik-Reste meiner Jugend“ herausgekramt und für meine Homepage rofrisch.de fotografiert.

Einige dieser Fotos zieren auch den Wikipedia-Artikel Zauberwürfel.

Das Virus schlummerte also nach 25 Jahren noch immer in mir. Und es sollte mich gut 5 weitere Jahre später noch stärker treffen als im Jahr 2006. Im November 2011 sah ich auf dem Kölner Weihnachtsmarkt (am Neumarkt) einen funktionsfähigen Zauberwürfel, dem das Innenkreuz fehlte, also komplett ohne Mittelsteine. Man kann einen Finger durchstecken (nur: wozu?) oder ihn als Bleistiftständer verwenden. Eine interessante neue Mechanik, die sich jedoch ganz ähnlich dreht wie ein herkömmlicher Würfel (solange man die Züge präzise ausführt und nicht verkantet). Weiterlesen