Die Mosaik-Sets von GAN

Gestern hat sich die Zauberwürfel-Sammlung meiner Partnerin Doro mit einem Schlag um 36 Cubes vergrößert (also verzehnfacht oder so). 😊 Eine gute Gelegenheit, mal einen Artikel über die Mosaik-Sets von Gan zu schreiben.

Es gibt von Gan zwei verschiedene Mosaik-Varianten. Die rechts abgebildete hat 6×6 Würfel in einem seitlich geschlossenen Rahmen samt in der Rückseite eingebautem Aufsteller. Also sind es 36 Cubes GAN 328, also mit je 28mm Kantenlänge. Man hat also 324 Pixel als „Malfläche“ zur Verfügung. In Kombination mit nur 6 Farben auf der Palette reicht das gerade für nen Pac-Man oder Mondrian. Oder sonstige einfache Zeichenmotive. Eine Foto-Wiedergabe kann man auf so wenig Fläche vergessen.

Mit dabei ist ein „Removal Tool“, mit dem man einen Cube aus dem Rahmen ziehen kann. Sieht aus wie ein Schnuller…

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Mein erster Transrapid-Cube

Wer erinnert sich noch an die Magnetschwebebahn Transrapid? Faszinierende Technologie, überzeugende Leistungen, und trotzdem war es hierzulande wohl eher ein Flop. Schade, dass sich der „Magnetic Levitation Train“ nicht durchgesetzt hat. Aber nun gibt es auch Magnetschwebe-Cubes. Top oder Flop?

Um das herauszufinden, habe ich mir einen solchen „MagLev“-Cube bestellt. Statt Federn unter den Centerkappen gibt es dort Ringmagnete, die sich gegenseitig abstoßen und so die Federkraft ersetzen.

Zunächst dachte ich, dies sei den richtig teuren Cubes vorbehalten, aber dann sah ich bei ZiiCube den MoYu RS3M MagLev für unter 6 Euro (plus Versand und VAT), und so konnte ich nicht widerstehen. Wer ihn sich allein bestellt, bezahlt etwa knapp 12 Euro, aber der Versandanteil sinkt natürlich, wenn man sich noch paar andere Cubes ebenfalls in den Warenkorb legt.

Mittlerweile bekommt man den MoYu RS3M Maglev 2021 auch bei EuroCubes für ca. 15 Euro plus Versand innerhalb Deutschland. Wenn Ihr den Rabattcode von unserer Cubingfreunde-Autorin Elisa verwendet, gibts außerdem 5% Rabatt bei EuroCubes.

Den Packungs-Inhalt seht Ihr rechts auf dem Foto. Außer dem Cube selbst wird ein Ständer mitgeliefert, sowie eine „Accessories Box“, die eine Mini-Anleitung, einen kleinen Schraubenzieher und zwei Plastikteile enthält, die wohl die Werkzeuge zum Einstellen sind.

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CuSHan – die alternative Notation für Algorithmen

CuSHan hat zwar die klassische Singmaster-Notation nicht abgelöst, und 2 Jahre nach meinem Artikel ist es mir nicht wirklich im Einsatz begegnet, aber dennoch gehört der Artikel natürlich auch in den neuen Blog, denn eine interessante Spielerei ist CuSHan in jedem Fall:

Gestern (26.02.2020) bin ich in der Reddit-Gruppe r/Cubers auf eine interessante Sache gestoßen, die ich noch nicht kannte: CuSHan, das steht für Cubing Short Hand, und es ist eine alternative Methode zum Darstellen von Zügen auf dem Zauberwürfel. Also eine Alternative zur üblichen Notation mit Buchstaben. Und das sieht etwa so aus:

Die Website cushan.io erklärt dieses neuartige Notations-System ausführlich, auch mit einem Youtube-Video. Wie man der Abbildung aber schon entnehmen kann, sieht der gespiegelte Sexy-Move andersartig aus als der normale. Das Gleiche gilt für Sune und L-Sune, die rechts nebeneinandergestellt sind. Wenn nur rechts, oben und vorne gedreht wird, malt Cushan eine einzelne Linie. Wenn die anderen Layer dran sind, wird durch kleine Platzhalter-Linien angezeigt, mit welchem Layer die Drehbewegung ausgeführt werden soll.

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Twisty Timer für Android, neues Update

Als ich heute morgen nach dem Aufwach-Husten meine grippalen Augenschlitze über das Handy mühte, sah ich, dass sich das Icon einer meiner wichtigsten Apps geändert hatte. Und tatsächlich: Die App Twisty Timer, mit der ich meine slowen Speedcubing-Zeiten stoppe, hat über Nacht ein gründliches Update erhalten.

Links seht Ihr die alte Darstellung, rechts die neue. Zwar sieht die alte m.E. etwas schöner aus, aber praktischer ist eindeutig die neue Version. Zum Einen sind die Scrambles jetzt besser lesbar. Insbesondere die Primes für Drehungen gegen den Uhrzeigersinn heben sich auf dem weißen Hintergrund besser ab. Auch kann man jetzt eigene Scrambles eingeben. Sehr schön!

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Mein neuer Rubik’s Bluetooth-Lautsprecher

Wir bleiben beim Thema Bluetooth-Zauberwürfel. Und auch bei Lautsprechern, denn kürzlich hatte ich ja bereits einen alten Artikel über einen Lautsprecher-Zauberwürfel recycled, in dem ich ganz am Ende darauf verwies, dass es inzwischen ein deutlich schöneres Modell gibt. Für ca. 25 Euro habe ich mir diesen nun im Regenwald bestellt.

Und das Ding kann ich bisher wirklich empfehlen. Ein „Original Rubik’s Product“. Kein Vergleich mit dem Billigschrott, den man mir 2014 angedreht hatte.

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Zahnrad-Zauberwürfel: Gear Cube und Gear Shift

Vor gut 4 Jahren habe ich zwei sehr ungewöhnliche Cubes meiner Sammlung hinzugefügt: Bestellt habe ich bei der Firma Cubikon in München den original Meffert’s Gear Cube und den Gear Shift. Beide wurden erfunden vom genialen Spezialzauberwürfelkonstrukteur Oskar van Deventer, dessen Logo auch auf den gelben Seiten dieser originalen Cubes bappt.

Weil es zu dem Gear Cube vor nem knappen Jahr noch eine Anfrage gab, wie man ihn denn löst, wenn auch die c-förmigen kleinen Steine um die Center ebenfalls farbig sind, habe ich einen solchen auch bei Cubikon bestellt. Leider ist auch dieser wohl momentan dort nicht erhältlich. Hier auf dem Bild sieht man alle Zahnrad-Würfel meiner derzeitigen Sammlung.

Wie ich finde, sehen sie alle klasse aus. Wenn sie auch nicht allzu große Herausforderungen an Zauberwürfler stellen. Alle sind deutlich leichter zu lösen als ein normaler Zauberwürfel.

Nachtrag (Januar 2022): Wer einen Gear Cube mit guten Dreheigenschaften sucht, bei dem sich auch keine Sticker ablösen können (weil er Tiles hat, also feste Farb-Plättchen), dem sei der KungFu 3x3x3 Gear Cube empfohlen, den man bei ZiiCube für unter 2 Euro (+ VAT und Versand) bekommt.

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Kurzvorstellung: Valk 3 Power M

Ein Artikel von 2018, als Cubes mit Magneten noch nicht so weit verbreitet waren. Aktuelle magnetische Cubes findet Ihr in meinem Kauftipps-Artikel.

Seit etlichen Monaten bin ich ein großer Fan von „magnetischen“ Speedcubes, also von Zauberwürfeln, in denen 48 Neodym-Magnete kleben, die das Drehgefühl dahingehend verbessern, dass man leicht spürt, wenn die jeweilige Drehung perfekt ausgerichtet ist. Manche halten dieses „Magnetisieren“ von Speedcubes für eine unnötige Modeerscheinung. Andere wiederum meinen, es lohne sich nur für die schnellsten Speedcuber. Aber ich bin recht bald Fan davon geworden, obwohl (oder weil?) ich ja nur ein lahmer 30-Sekunden-Cuber bin.

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Kurzvorstellung: Der Ivy Cube

Dies ist der erste Artikel einer neuen Kategorie „Kurz angetestet“, in der ich aktuelle Cubes vorstellen möchte. Allerdings wurden einige ältere Artikel nachträglich dieser Kategorie zugeordnet, denn auch früher habe ich ja schon den einen oder anderen Zauberwürfel vorgestellt.

Den Anfang macht der Ivy Cube von QiYi. Das ist kein Speedcube, sondern ein relativ einfach zu lösender Zauberwürfel, der sehr hübsch aussieht und angenehm zu drehen ist. Außerdem ist er recht günstig und damit wirklich preiswert.

Der Name Ivy Cube verweist auf Efeu, und mit etwas Phantasie kann man ein dreilappiges Efeublatt erkennen, wenn man auf eine der 4 Ecken schaut, wo jeweils 3 der 6 „mandelförmigen“ Flächen (Center) zusammenstoßen.

Schaut man hingegen auf eine der anderen 4 Ecken, dann sitzt dort ein dreifarbiger Eckstein, der sich wunderbar an die angrenzenden „Mandeln“ anschmiegt. Diese Ecken lassen sich drehen und nehmen – ähnlich wie beim Skewb – die angrenzenden Center mit.

Ich hätte ihn vielleicht eher Almond Cube genannt (Mandelwürfel), aber der Erfinder Eitan Cher hatte wohl die Assoziation mit Ivy (Efeu).

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